Pressemitteilung 20.05.2011

Gemeinsame Presseerklärung von Geschäftsführung zur Mühlen Gruppe und Gewerkschaft NGG
zur Mühlen Gruppe und Gewerkschaft NGG einigen sich erfolgreich bei Interessenausgleich und Sozialplan für das Bremer Werk



Die Geschäftsführung der zur Mühlen Gruppe und die Gewerkschaft NGG geben bekannt, dass nach sechs Verhandlungsrunden in durchweg konstruktiver Atmosphäre am Mittwoch dieser Woche die Vereinbarungen für einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die Belegschaft des Bremer Werkes erfolgreich verabschiedet wurden. Die Ergebnisse sind heute, Freitag 20. Mai 2011, den Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung erläutert worden.

Die jetzt am Standort Bremen angesiedelte Produktion wird nahezu komplett an den Standort Delmenhorst verlagert. Die zur Mühlen Gruppe, Marktführer von hochwertigen Fleisch- und Wurstspezialitäten in Deutschland mit den Marken Böklunder, Könecke, Redlefsen, Schulte und Plumrose, investiert dort einen zweistelligen Millionenbetrag zum Ausbau der vorhandenen Produktion. Alle zurzeit in Bremen beschäftigten gewerblichen sowie ein Teil der angestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten ein Arbeitsplatzangebot in Delmenhorst. Im Verwaltungsbereich wird es bis zu 50 betriebsbedingte Kündigungen geben, für die im Interessenausgleich und Sozialplan besondere Vereinbarungen geregelt sind. Darüber hinaus gibt es für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine außerordentliche Vorruhestandsregelung. Mit diesen Maßnahmen stellt sich die zur Mühlen Gruppe perspektivisch für die Zukunft auf und zentralisiert ihre Verwaltungen, die seit der Übernahme des Bremer Werkes parallel bestanden haben.

Der Geschäftsführer der zur Mühlen Gruppe, Herr Gerhard Neukum, wertet dieses Ergebnis als einen konstruktiven Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens: „Gemeinsam ist es uns gelungen, Sicherheit und Kontinuität von Arbeitsplätzen zu gewährleisten.“

Der Gesamtbetriebsrat und die Gewerkschaft NGG bedauern, dass eine langfristige Zukunftssicherung des Bremer Standortes aufgrund der Rahmenbedingungen (Mischgebiet, Investitionsstau etc.) nicht möglich ist. Dieter Nickel, Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG, ist mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden: „Wir begrüßen es außerordentlich, dass große Teile der Produktion von Bremen nach Delmenhorst verlagert werden. In diesem Zusammenhang haben wir unser Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze in der Region zu sichern, weitestgehend erreicht. Das gruppenweit wirtschaftlich mögliche Investitionskapital wird weitgehend zum Zwecke der Arbeitsplatzsicherung eingesetzt. Und wir haben auch für Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlieren, gewährleisten können, dass deren wirtschaftliche Nachteile oberhalb der gesetzlichen Regelung ausgeglichen werden.“

Kontakt:
Michael Gleich
Leiter Strategisches Marketing zur Mühlen Gruppe
Tel. 0421/4587-253
michael.gleich@koenecke.de
www.zurmuehlengruppe.de

Pressemitteilung 12.01.2011

Gemeinsame Presseerklärung der Geschäftsführung Könecke und Gewerkschaft NGG
"Ein guter Tag für die Beschäftigten bei Könecke"

Nachdem es noch Ende des letzten Jahres so ausgesehen hatte, dass ein großer Teil der ca. 800 bei Könecke in Bremen Beschäftigten den Arbeitsplatz verlieren wird, kam es heute zu einer überraschenden Wende.
"Wir werden sämtlichen im Bremer Betrieb beschäftigten gewerblichen Arbeitnehmern anbieten, im Delmenhorster Betrieb weiter für unser Unternehmen tätig zu sein und werden hierzu den Einsatz von Leiharbeitnehmern so weit wie möglich zurückfahren", erklärte Könecke-Geschäftsführer Gerhard Neukum beim ersten Sondierungsgespräch mit Betriebsräten und Gewerkschaft NGG.

Betriebsrat und Gewerkschaft NGG begrüßten, dass die Ankündigungen der zur Mühlen Gruppe, ein zukunftsorientiertes Konzept zur Modernisierung der Produktionsanlagen in der Gruppe unter Wahrnehmung der sozialen Verantwortung vorzulegen, höchstwahrscheinlich auch praktisch umgesetzt werden können.

Auch erste Überlegungen bezüglich der Verwaltungs- und Vertriebsmitarbeiter wurden vorgestellt; hier sollen Teilbereiche ebenfalls in Delmenhorst angesiedelt werden. 

"Wir freuen uns, dass unser Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze zumindest in der Region zu sichern, wohl erreicht wird. Die meisten Beschäftigten müssen nun nicht mehr in Existenzangst leben. Es wird noch ein hartes Stück Arbeit werden, die Verlegung einer kompletten Fabrik in der Praxis umzusetzen, aber wir sind optimistisch, dass auch dies in konstruktiver Zusammenarbeit gelingen wird. Wir werden für all die Einzelfälle, die es in den nächsten zwei Jahren geben wird, Lösungen finden", gibt sich auch NGG-Geschäftsführer Dieter Nickel optimistisch.

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Michael Gleich
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Pressemitteilung 18.11.2010

Die Geschäftsleitung der zur Mühlen Gruppe hat am 9.11.2010 die Betriebsräte ihrer Unternehmensgruppe über die geplanten Maßnahmen
zur Modernisierung und  Schaffung wettbewerbsfähiger Strukturen unterrichtet.

Im Rahmen der jährlichen Betriebsrätekonferenz hat die Geschäftsleitung der
zur Mühlen Gruppe die Arbeitnehmervertreter über die derzeit geplanten Maßnahmen zur Schaffung wettbewerbsfähiger Produktionsstandorte und -verfahren und damit über die Überlegungen zu einer in der Zukunft wettbewerbsfähigen Aufstellung der Unternehmensgruppe unterrichtet.

Im Zentrum der Planungen steht die Modernisierung von Produktionsanlagen. So sind im Könecke Werk Bremen die erforderlichen Maßnahmen im Hinblick auf die stets steigenden Standards mit einem Investitionsvolumen von 50 bis 60 Mio EUR auf Sicht nicht umsetzbar. Deshalb sollen der Könecke Betrieb in Delmenhorst und andere Standorte innerhalb der zur Mühlen Gruppe, die über bessere Voraussetzungen verfügen, ausgebaut werden. Die Standorte in Delmenhorst, Böklund, Satrup, Zerbst und Dissen sind hochspezialisierte Betriebe. Dabei sind Delmenhorst für Brühwurst-Aufschnitt und Böklund für Brühwürstchen sicherlich die modernsten Betriebe ihrer Art in Europa. Diesen Anspruch erfüllt der Betrieb in Zerbst mit einem umfangreichen Bratwurst-Sortiment. Satrup und Dissen sind für das Rohwurst-Segment führend in fortschrittlichster Verpackungstechnik. Herr zur Mühlen führte hierzu aus:
"Wir werden diesen Weg der Modernisierung konsequent gehen. Mit unseren Maßnahmen sichern wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Positionierung der Gesellschaften der zur Mühlen Gruppe mit ihrem umfangreichen Produktportfolio am Markt für das nächste Jahrzehnt."

Die Geschäftsleitung der zur Mühlen Gruppe und die Geschäftsführung der Könecke KG bekannten sich sogleich wiederum zu ihrer sozialen Verantwortung für ihre Mitarbeiter. "Wie in der Vergangenheit auch, werden wir durch die Modernisierungsmaßnahmen betroffenen Mitarbeitern Weiterbeschäftigungsangebote oder andere sozial abgefederte Maßnahmen anbieten. Auch werden wir die zuständigen Arbeitnehmervertretungen unverzüglich in unsere Planungen und Überlegungen einbinden," erklärte Geschäftsführer Herr Neukum. Die ersten Gespräche hierzu werden bereits am 18. November 2010 stattfinden.

Kontakt:
Michael Gleich
Leiter Strategisches Marketing zur Mühlen Gruppe
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